Unter dem großen bunt geschmückten Weihnachtsbaum versammelten sich die Mitglieder und Freunde des TuS sowie aktive und inaktive Sportler zur traditionsreichen Nikolaus-  und Jahresabschlussfeier  im festlich geschmückten Dorfgemeinschaftshaus Frücht.

Begrüßt wurden sie alle von Gisela Rotard, der 1. Vorsitzenden des TuS. Zunächst informierte sie die Anwesenden über die neuen Kurse ab Januar: Wirbelsäulengymnastik, Yoga für Anfänger und Yoga für Fortgeschrittene. Ebenso bat sie darum, wer sein TuS-T-Shirt nicht mehr brauche, könne es gern dem Verein zurückgeben, damit es von anderen weiter benutzt werden könne.

Und dann betrat der Nikolaus den Saal mit seinem Bischofsstab, erzählte, dass er „draußen vom Grubenwald“  käme und wurde erst einmal musikalisch begrüßt.  Der Mandolinenclub „Schwalbe“ umrahmte traditionsgemäß die Feier mit einem breiten Angebot an Weihnachtsliedern, die zum Mitsingen ermunterten.

Vor der ersten turnerischen Vorführung zeigten Kinder und Eltern einen flotten Rundtanz. Den Takt dazu gab Corina Hamm an.

Und schon wurde der Parcours für die ganz kleinen Sportler aus der Eltern-Kind-Gruppe aufgebaut. Durch den Reifen, die Sprossenwand hinauf, den Schwebebalken hinunter gerutscht - sie alle zeigten, was sie das Jahr über gelernt hatten. Hilfestellung gab Corina Hamm, neue Leiterin der Gruppe, von verschiedenen Eltern unterstützt.

Die nächst größeren Kinder turnten ebenfalls über Schwebebalken und Sprossenwand schon deutlich schwierigere Übungen. Sabine Kaup - sie trainiert die Kinder -  und die Übungsleiterassistentinnen Caroline und Sophia Bielesch und Tamara Neuhaus hatten alle Hände voll zu tun, die quirlige Bande heil über die Sportgeräte zu bringen.

Vor der Bescherung durch den Nikolaus führten noch die vier „Elfen“ einen schönen eleganten Tanz auf (Sophia Hamm, Lina Weinig und Anja Weiler, die Choreographie von Corina Hamm einstudiert).

Einzeln wurden dann die Kinder aufgerufen und bekamen vom Nikolaus Überraschungstüten überreicht. Altersgemäße  Spiele oder Malblöcke mit -stiften waren zu den Süßigkeiten gepackt.

Viel Zeit für die Tüten blieb den Kindern nicht, denn schon wurde die Bühne des Koblenzer Puppentheaters aufgebaut. Gespielt wurde mit Marionetten „Petterson und Findus feiern Weihnachten“.  Natürlich gab es noch singende Hühner, laute Hunde und anderes Getier auf der kleinen Bühne. Die Kinder saßen dicht gedrängt auf den Bänken und schauten fasziniert zu, rührten sich kaum, verfolgten die Geschichte, sparten nicht mit Kommentaren und verdientem Beifall.

Und dann hieß es für viele, sich erst einmal zu stärken mit leckeren Speisen und Getränken. Ein fleißiges Küchen- und Thekenteam stand parat, um alle Wünsche zu erfüllen.

Dann kamen 16 Buben und Mädchen unter der Leitung von Stephan Weinig (der an diesem Tag sogar Geburtstag hatte und mit einem Ständchen gefeiert wurde) auf die Matten, die zunächst 2er und 3er Pyramiden zeigten und danach bis zu 3stöckigen Großpyramiden zusammen gebaut wurden. Bewundernswert, wie schwindelfrei und geschickt diese Jugend turnte. 

Eine Gruppe von sieben Mädchen im Alter von 16 bis 18 Jahren wurde von der Vorsitzenden besonders vorgestellt. Fast alle hatten sie vor vielen Jahren in der Eltern-Kind-Gruppe des TuS ihre turnerische Laufbahn begonnen und dann alle folgenden Gruppen durchlaufen. Aufgrund ihrer sportlichen Begabung, ihrer Ausdauer und ihres Ehrgeizes erreichten sie insbesondere in den letzten Jahren durch das professionelle Training  von Stefan Weinig ein beachtliches turnerisches Niveau. An diesem Abend traten sie zum letzten Mal in dieser Gruppe gemeinsam auf, bevor sie sich wieder auf ihre Abi-Vorbereitungen oder ihre begonnene Lehre konzentrieren werden.  „Wir sind stolz auf euch“, rief Gisela Rotard, nachdem Caroline und Sophia Bielesch, Alina Dietze, Linda Hilberath, Fabienne Mattulke Breuer, Tamara Neuhaus und Aylin Kreußler faszinierende Bodenübungen unter Schwarzlicht aufgeführt hatten. Zum Dank gab es für jede eine inhaltsreiche Tüte mit vielen Überraschungen und natürlich viel Applaus.

Abschließend begeisterte Corina Hamm mit einem Ausdruckstanz das Publikum. Mit raumgreifenden Schritten und eleganten Bewegungen belebte sie allein den Bühnenteil, den zuvor jede Menge kleiner Sportlerinnen und Sportler gefüllt hatten. Den Applaus hatte auch sie sich sehr wohl verdient.   

Auch in diesem Jahr hatten viele junge und erwachsene Mitglieder des Vereins die Voraussetzungen für das Sportabzeichen erfüllt, sodass Stephan Weinig im feierlichen Rahmen dieses Abends folgende Abzeichen überreichen konnte:

Jette und Nele Spürkmann, Emilia Schilbach, Lena Schröder, Simon und David Hellmeister, Elias Kneib, Michel Müller, Marcel Neuhaus, Mila, Marvin, Silvia und Stephan Weinig.

   
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